Forschung & Lehre 12/2022

12|22 Forschung & Lehre A K A D E M I S C H E R S T E L L E N M A R K T 981 AmInstitut für Biostatistik und Informatik in Medizin und Alternsforschung der Universitätsmedizin Rostock ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt, vorbehaltlich haushaltsrechtlicher Regelungen, eine W2-Professur für Biostatistik unbefristet gemäß §61 Landeshochschulgesetz Mecklenburg-Vorpommern (LHG M-V) zu besetzen. Für die Wahrnehmung der Aufgaben in Forschung und Lehre wird ein privatrechtlicher Dienstvertrag mit der Universitätsmedizin geschlossen. Bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen kann eine Ernennung zur Beamtin/zum Beamten erfolgen. Die Bewerberin/der Bewerber soll die Biostatistik in Forschung und Lehre vertreten. Eine Verstärkung der Expertise im Hinblick auf einzelne methodische Aspekte von klinischen Studien (z.B. Planung, [Cluster-]Randomisierung, Strati- "zierung etc.) und von Beobachtungsstudien sollte durch eigene Forschungsarbeiten erfolgen. Der Stelleninhaber/die Stelleninhaberin soll die Leitung der biostatistischen Methodenberatung übernehmen. Für diese Kompetenz sind hervorragende Leistungen in einer jahrelangen biometrischen Beratung, insbesondere in der statistisch/biometrischen Planung und Auswertung klinischer experimenteller Studien entlang der medizinischen Versorgungskette, nachzuweisen. Erfahrungen in der Analyse von Hochdurchsatzdaten und ein weiterer Ausbau von Kooperationen mit den Kliniken und Forschungseinheiten und die Gestaltung der Lehrveranstaltungen der Medizinischen Biometrie werden erwartet. Als Anwendungsbereich soll insbesondere die Alterns- und Präventionsforschung verstärkt werden. Die Universitätsmedizin Rostock strebt eine nachhaltige Fokussierung unter dem Leitbild „Medizin trifft Technik (HealthTech Medicine)“ mit den Schwerpunkten Biomedizintechnik/Biomaterialien und Neurowissenschaften sowie dem Pro"lierungsbereich Onkologie und eine Stärkung der universitären Departments „Leben, Licht und Materie“ und „Altern des Individuums und der Gesellschaft“ an, die die Bewerberin/der Bewerber verstärken soll. Die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus §58 Abs. 1 LHG M-V. Insbesondere gehören dazu ein abgeschlossenes Hochschulstudium, z. B. in Statistik oder Mathematik, Promotion, Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen sowie der Nachweis der hochschulpädagogischen Eignung. Diese Ausschreibung richtet sich an alle Personen unabhängig von ihrem Geschlecht. Die Universitätsmedizin Rostock strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert daher quali"zierte Frauen mit Bezug auf §7 Abs. 3 des Gleichstellungsgesetzes Mecklenburg-Vorpommern nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei im Wesentlichen gleichwertiger Quali"kation vorrangig berücksichtigt, sofern nicht in der Person des Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Schwerbehinderte Bewerber und Bewerberinnen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und Quali"kation besonders berücksichtigt. Die Bewerbungen mit ausführlichem Lebenslauf, Schilderung des wissenschaftlichen Werdeganges, Beschreibung der Vorleistungen in Forschung und Lehre, einem strukturierten Publikationsverzeichnis mit Angabe der Impactfaktoren unter Beifügung von fünf wesentlichen Originalarbeiten sowie einer Au!istung bisher eingeworbener Drittmittel sind spätestens bis zum11.01.2023 webbasiert unter https://berufungen.med.uni-rostock.de (Aktuelle Ausschreibungen) einzureichen, adressiert an den Dekan und Wissenschaftlichen Vorstand der Universitätsmedizin Rostock, Herrn Prof. Dr. med. univ. Emil C. Reisinger, ErnstHeydemann-Str. 8, 18057 Rostock. Bewerbungen per Post oder E-Mail können nicht berücksichtigt werden. Für Fragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen unter dekanat-berufungen@med.unirostock.degern zur Verfügung. Die Bewerbungskosten werden entsprechend den geltenden Regeln des Landes Mecklenburg-Vorpommern nicht übernommen. www.med.uni-rostock.de Medizinische Hochschule Hannover www.mhh.de Jeden Tag für das Leben. An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ist eine Universitätsprofessur für Neurophysiologie im Beamtenverhältnis oder außertariflichen Angestelltenverhältnis entsprechend BesGr. W3 NBesO zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen. Zu den Aufgaben der zukünftigen Stelleninhaberin/des zukünftigen Stelleninhabers gehört die Vertretung des Faches Physiologie in Forschung und Lehre sowie die Leitung des Instituts für Neurophysiologie im Zentrum Physiologie (Nachfolge Prof. Christian Wahl-Schott). Gesucht wird eine integrative Persönlichkeit, die international anerkannte wissenschaftliche Leistungen und eine erfolgreiche Drittmitteleinwerbung aufweist. Die Forschungsrichtung soll die Forschungslandschaft der MHH bereichern, die an der MHH existierenden wissenschaftlichen Schwerpunkte (Infektion/Immunität, Transplantation/Regeneration, Biomedizintechnik/Implantate, Onkologie) stärken und Kooperationen mit Forschungsverbünden der MHH (z.B. Zentrum für Systemische Neurowissenschaften (ZSN), Exzellenzcluster Hearing4all und RESIST) ermöglichen. Die Einrichtung eines übergreifenden neurowissenschaftlichen Schwerpunkts soll unterstützt werden. Die MHH bietet ein innovatives Umfeld leistungsstarker Forschungsgruppen, eine exzellente Infrastruktur, effiziente Serviceeinrichtungen und eine direkte Anbindung an die Klinik. Einstellungsvoraussetzungen sind Habilitation oder habilitationsäquivalente wissenschaftliche Leistungen mit Schwerpunkt Physiologie sowie entsprechende langjährige Erfahrung in der Lehre. Besonderes Engagement in der studentischen Lehre vor allem im Modellstudiengang Humanmedizin „HannibaL“, im Studiengang Zahnmedizin sowie in den verschiedenen Bachelor- und Masterstudiengängen in enger Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen im Zentrum Physiologie wird erwartet. Die Bewerberin bzw. der Bewerber sollte in besonderem Maße Führungsqualitäten nachweisen können, ausgesprochen teamorientiert sein und einen kommunikativen Führungsstil vertreten. Menschen mit einer Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Die MHH strebt eine Erhöhung des Anteils von Professorinnen an und fordert deshalb Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bewerberinnen und Bewerber müssen die Einstellungsvoraussetzungen gem. §25 Niedersächsisches Hochschulgesetz erfüllen. Einzelheiten können auf Anfrage erläutert werden. Bewerbungen in ausschließlich elektronischer Form beinhalten: • den tabellarischen Lebenslauf • den wissenschaftlichen und/oder klinischen Werdegang • das Publikations- und Drittmittelverzeichnis • den Nachweis der Lehrerfahrung (hochschuldidaktische Fortbildungen, Evaluationsergebnisse, Lehrpreise) • Forschungs- und Lehrkonzepte • Personalführungs- und Gleichstellungskonzepte (unter Berücksichtigung geschlechtersensibler Inhalte) • eine Auswahl der fünf wichtigsten Publikationen • Zeugnisse Die vollständigen Bewerbungsunterlagen sind bis zum 14.01.2023 an denPräsidenten der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) per E-Mail als PDF-Datei an berufungsverfahren@mh-hannover.de zu senden. 3. Quartal/2022 | verbreitete Auflage 36.236 Forschung & Lehre A L L E S WA S D I E W I S S E N S C H A F T B E W E G T

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